Am Anfang steht der Traum. Dann folgt die Inspiration – durch das genaue Beobachten eines besonderen Ortes. Im Interview spricht Architekt und Partner Thomas Geiger von Arndt Geiger Hermann über die Entstehung von The Nest Villas in Unterägeri. Über Harmonie, Materialbewusstsein und darüber, wie Architektur aus Natur, Kunst und menschlichem Zusammensein gedacht wird.
Harmonisch, elegant, zeitlos. So beschreibt Architekt und Partner Thomas Geiger die Haltung hinter dem Projekt. Die drei Villen sind bewusst keine monolithischen Körper, sondern eine Komposition aus zwei bis drei sorgfältig gewählten Materialien. Der reduzierte, bewusste Einsatz weniger Materialien schafft Klarheit und verleiht dem Ensemble seine Selbstverständlichkeit.
Architektur wird hier nicht als Objekt verstanden, sondern als Raum für Menschen. Die Hauptinspiration kommt aus der Natur, der Kunst und dem menschlichen Zusammensein. Diese Einflüsse spiegeln sich in der Offenheit der Grundrisse, in den verbindenden Lufträumen und in der fliessenden Beziehung zwischen Innen und Aussen.
Ein besonderes Element nimmt dabei eine zentrale Rolle ein: Die Treppe wird zum gestalterischen Herzstück – nicht nur als funktionale Verbindung, sondern als räumliche Inszenierung über alle Geschosse hinweg.
So entsteht auf dem Hügel von Unterägeri ein Ensemble, das sich selbstverständlich in die Landschaft einfügt. Gleichzeitig trägt es eine klare architektonische Handschrift trägt. So bleibt The Nest Villas als gebauter Ausdruck einer Überzeugung: Architektur ist kein lautes Statement, sondern das Resultat aus Beobachtung, Inspiration und konsequenter Gestaltung.